Warum wir einen Labradoodle ausgewählt haben

Warum wir einen Labradoodle ausgewählt haben

10. Januar 2020 0 Von Abra

Wir haben einen Labradoodle gewählt, da unsere Tochter unter Neurodermitis leidet und leider auch eine starke Tierhaarallergie entwickelt hat.

Wir wollten immer gerne einen Hund. Ich muss zugeben, ich besonders gerne, denn meine Großeltern und meine Eltern hatten Hunde und ich bin eigentlich damit groß geworden.  Auch meine Kinder wollten sehr gerne einen Vierbeiner. Wir hatten zwar bereits zwei Kaninchen, aber die sind eben doch Fluchttiere und ließen sich nicht wirklich gerne schmusen.

Warum wir einen Labradoodle ausgewählt haben: Es ist ein allergikerfreundlicher Familienhund: Unser Labradoodle Welpe mit acht Wochen.

allergikerfreundlicher Familienhund: unser Labradoodle Welpe mit acht Wochen

Erste Anlaufstelle Tierheim

Zunächst haben wir uns beim Tierheim Hunde angesehen und auch einen Labrador zum Test mit zu uns nach Hause genommen. Doch bei der Tochter endete dieser Versuch mit Asthma und Ausschlag, sodass wir das Tier traurig wieder zurückbringen mussten.

Nach einem Test beim Kinderarzt kam heraus, dass die Tochter gegen Hunde stark allergisch reagiert und auf alle anderen Fellträger auch. Damit schien der Traum vom Hund beerdigt.

Die Suche nach allergikerfreundlichen Hunden

Doch im Netz bin ich immer wieder darauf gestoßen, dass es Hunde gibt, die wenig Haare verlieren und daher für Allergiker empfohlen werden. Unter anderen eben auch Labradoodles. Sie gelten als besonders allergikerfreundlich.

Warum wir einen Labradoodle ausgewählt haben

Da wir viele Hundebekanntschaften mit freundlichen Labradoren haben und wir uns durchaus einen größeren Hund wünschten, kam ein Labradoodle diesem Ideal am nächsten.

Natürlich kenne ich auch die Diskussion, dass es gar nicht die Hundehaare selbst sind, sondern  Schuppen oder oft auch der Hundespeichel selbst, die die allergische Reaktion beim Menschen auslösen.

Warum wir einen Labradoodle ausgewählt haben. Ob die Tochter wirklich nicht allergisch auf die Fellnase reagiert, konnten wir bei der Züchterin testen.

Ob die Tochter wirklich nicht allergisch auf die Fellnase reagiert, konnten wir bei der Züchterin testen.

Bei unserem Allergikerhund wollten wir sicher sein

Wir wollten aber auf gar keinen Fall einen „Allergikerhund“ auf Verdacht bei einem weit entfernt wohnenden Züchter kaufen. Schließlich war klar, dass  unsere Familie es nicht ertragen könnte, so ein Tier wieder zurück zu schicken, wenn es erstmal bei uns eingezogen und als Familienmitglied angenommen worden ist. Das Risiko, dass unsere Tochter auch auf so einen „Allergikerhund“ reagiert – und sei es zeitverzögert – schien zu groß.

Der Zufall spielte uns in die Hände

Monate später trafen wir die Nachbarn mit einem goldigen dunklen Fellknäuel auf der nahe gelegenen Wiese. Und welche Freude- es war ein Labradoodle – überrraschender Weise aus einem Wurf ganz in unserer Nähe.

Labradoodle Welpe mit Gänseblümchen. Wer würde sich da nicht verlieben?
Cäsar mit Gänseblümchen

Natürlich machten wir sogleich einen Termin mit ihr aus. Was soll ich sagen: natürlich waren wir alle völlig hin und weg von den Welpen. Wir vereinbarten, dass die Tochter ein paar Mal vorbeikommen und sich dabei der vollen Dröhnung an Hunden in einem Raum aussetzen sollte.

Der Welpe mit dem lockigsten Fell

Da sie keine allergischen Reaktionen zeigte, suchten wir den Welpen mit dem lockigsten Fell aus- denn es heißt, die hätten am deutlichsten das Fell vom Pudel. Der Pudel verliert gar keine Haare und muss geschoren werden. Einen reinen Pudel wollten wir jedoch nicht holen, da die als sehr schlau gelten und nicht ganz einfach zu führen. Deshalb war uns der Labrador-Anteil auch wichtig, der im Idealfall den „will to please“ also das Bedürfnis zu gefallen mitbringen sollte.

Der Test mit einer Hundehaarprobe auf dem Kissen

Wir haben auch eine Haarprobe mitgenommen und sie der Tochter nachts aufs Kopfkissen gepackt. Nachdem auch dieser Test gut ausging, konnte unser Welpe bei uns einziehen.

Einen solchen Test würde ich allen empfehlen, die sich für einen Labradoodle aufgrund seiner Allergikereignung entscheiden wollen.

https://rp-online.de/leben/pets/tiere-von-a-bis-z/sympatische-mischung-labradoodle-und-goldendoodle_aid-8903339

Übrigens: wenn die Tiere älter werden, verändert sich ihr Haarkleid und auch ihre Hormonstruktur. Da hätten durchaus nochmal allergische Reizungen bei unserer T. auftreten können. Sind aber nicht – und darüber sind wir sehr froh!